| Firmengeschichte |
| 1922 |
gründete Julius Effgen in
Idar-Oberstein zusammen mit seinen drei Söhnen die Firma Julius Effgen & Söhne. Das
Unternehmen befaßte sich mit der Bearbeitung und dem Handel von Edel- und
Halbedelsteinen. |
| 1928 |
wurde die Firma von Sohn Richard Effgen
übernommen und unter gleichem Namen fortgeführt. Neben der Schmucksteinbearbeitung wurde
nun auch mit der Fertigung von technischen Steinen, wie z.B. Lagersteine aus Achat,
begonnen. |
| 1944 |
zerstörte ein Fliegerangriff die
Produktionsstätten derart, daß die Fertigung eingestellt werden mußte. Die Produktion
konnte erst im Sommer 1947 wieder aufgenommen werden. |
| 1950 |
zeigte sich, daß die bisher
eingesetzten konventionellen Schleifmittel den Ansprüchen bei der Bearbeitung von
Edelsteinen auf modernen Schleifautomaten nicht mehr genügten. Die Idee, Diamantwerkzeuge
für diese Anwendung zu entwickeln war geboren. Als erste Variante wurde die galvanische
Bindung entwickelt. |
| 1953 |
wurde aufgrund des Erfolges der
galvanischen Bindung entschieden, die Entwicklung weiterer Bindungssysteme anzugehen.
Schon bald waren die ersten Trennsägen und Topfscheiben in Sintermetallbindung bis zur
Marktreife entwickelt. |
| 1958 |
waren die Diamantwerkzeuge in der
gesamten Edelsteinindustrie eingeführt. Probleme traten nur noch beim Polieren und
Läppen der hochpräzisen technischen Steine auf. Der mittlerweile für die Produktion und
Entwicklung von Diamantwerkzeugen verantwortliche Sohn Günter Effgen wurde beauftragt,
hierfür geeignete Diamantwerkzeuge in Kunststoffbindung zu entwickeln. |
| 1962 |
wurde begonnen, neue Anwendungen für
Diamantwerkzeuge in der Hartmetall-, Glas- und Keramikindustrie zu erschließen. Ein
Vertriebsnetz wurde bundesweit aufgebaut. |
| 1971 |
war der Umzug in das nahegelegene
Herrstein. In der neuen, 1200 m2 großen Produktionshalle wurden mit 30 Mitarbeitern
ausschließlich Diamantwerkzeuge gefertigt. |
| 1974 |
kam mit dem cubischen Bornitrid ein
neues, synthetisch hergestelltes Schleifmittel auf den Markt. Es ermöglichte eine
wirtschaftlichere Bearbeitung von gehärteten Stählen und Gußwerkstoffen. |
| 1975 |
löst sich Günter Effgen mit der
Diamantwerkzeug-Fertigung aus dem bisherigen Familienunternehmen heraus. |
| 1985 |
trat Sohn Ralph Effgen als
Gesellschafter in die mittlerweile gegründete Günter Effgen GmbH ein. Das Vertriebsnetz
wird europaweit ausgebaut. |
| 1990 |
wird weiter expandiert, die neue
abwasserfreie Galvanik mit 2500 m2 befindet sich im Bau. Ralph Effgen wird zum
Geschäftsführer bestellt. |
| 1994 |
wird die Günter Effgen GmbH als erster
deutscher Hersteller von Diamant- und Bornitridwerkzeugen nach DIN EN ISO 9001
zertifiziert. |
| 1996 |
erhalten die Schleifwerkzeuge in
galvanischer Bindung die DSA-Zulassung für Schnittgeschwindigkeiten bis180 m/s, die
metallisch gebundenen Werkzeuge bis 160 m/s |
| 1998 |
produzieren 150 Mitarbeiter auf
insgesamt 6000 m2 Produktionsfläche Präzisionswerkzeuge für über 7000 Kunden weltweit.
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